Onlinepräsenz

 

gelungener Onlineauftritt / Netzwerke / Storytelling / Aufgabe


Das Internet bietet die Möglichkeit sich online einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese eigene öffentliche Darstellung hat Auswirkungen auf das reale Leben und kann die Meinung anderer beeinflussen. Die Onlinepräsenz kann beispielsweise die Aussichten auf einen Job beeinflussen. Denn alles was öffentlich geteilt wird, sind zugängliche Informationen für andere Interessierte. Hierfür ist es nützlich, dass man weiss, wann und über welche Kanäle was online geteilt wurde und dass man Einfluss auf diese Daten nehmen kann.

Ziel einer Onlinepräsenz

Das Ziel deines Onlineauftrittes ist es aus der Masse herauszustechen. Was unterscheidet dich von den Anderen? Und was macht dich einzigartig? Was möchtest du den Anderen mitteilen?

Mit deiner Onlinepräsenz kannst du einen positiven Eindruck bei den Besuchenden hinterlassen und sie werden sich an dich erinnern. Dieser Auftritt kann mit wenigen Mitteln effektiv gesteuert werden. Hierfür gibt es ferner verschiedene Netzwerke bis hin zur Onlineschaltung einer eigenen Website.

Diese Informationen (Links zu den Plattformen) lassen sich auch in ein zukünftiges Bewerbungsdossiers oder Portfolio einbinden. Eine Onlinepräsenz ergänzt ein gedrucktes Portfolio ideal mit animierten, bewegten Inhalten.


Ein paar Schritte zu einem gelungenen Onlineauftritt

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Suche dich im Internet, deinen Namen (evtl. mit Ortsanhang, Schule etc.). Überprüfe was du findest. Suche auf den Social Media Kanälen nach deinem Nutzernamen. Wer gibt es da bereits?

Schritt 2: Aufräumen

Wenn du nicht einverstanden bist mit Bildern oder Kommentaren, lösche diese oder kontaktiere die Webseitenbetreiber und bitte diese, die Informationen zu löschen.

Falls sich Informationen nicht mehr löschen lassen, dann lade aktuelle, sinnvolle Informationen, um mehr gute Suchergebnisse zu erzielen als Negative.

Schritt 3: einheitlicher Auftritt

Konzipiere einen einheitlichen Auftritt. Passe deine Accounts an oder starte gleich einen kompletten Neuanfang, alte Accounts löschen und Neue aufsetzen.

  • Vervollständige dein Profil und präsentiere dich auf allen Netzwerken gleich (Name, Bild, Erkennungsmerkmal, Motto etc.)
  • Ergänze einen gewöhnlichen Name beispielsweise mit dem Mittelnamen oder wähle ein passendes Pseudonym
  • private/öffentliche Accounts: erstelle private (nur für Freunde nach Einladung zugänglich) und öffentliche Accounts (für zukünftige Arbeitgebende)

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Schritt 4: Inhalte laden

Nachdem nun dein Profil steht, geht es darum deine Interessen und Fähigkeiten zu zeigen. Nutze dazu Bilder und/oder Videos sowie passende Statements. Frage beispielsweise dein Umfeld, wie sie dich sehen, was für Besonderheiten sie dir attestieren würden. Oder fertige über dich ein Storytelling an, deine Geschichte mit deinen Highlights. Noch eins, achte darauf keine unangemessenen Inhalte zu veröffentlichen und greife niemanden persönlich an.

  • Bilder gut in Szene setzen, immer auf genügend Licht beim Abfotografieren achten
  • Auch Hintergrund mitdenken, bspw. neutraler, gleichbleibender Hintergrund beim Abfotografieren von Objekten
  • Nicht nur fertige Arbeiten, sondern auch Skizzen, Prozessschritte sind spannend zu zeigen
  • Serien (ähnliche Bilder, ähnliche Objekte) sind auch ein gutes Mittel, verschiedene Perspektiven einer Sache zu zeigen & sich vertieft mit einem Thema auseinanderzusetzen
  • Bildbearbeitungs-Apps nutzen, um bei Bildern Kontraste, Helligkeit, Farbbalance oder Ausschnitt anzupassen >> Apps & Tools
  • Video kurz und bündig halten, bspw. nur ausgewählte Prozessschritte zeigen und Stativ nutzen (fixe Kameraposition)
  • Botschaft nicht aus den Augen verlieren, was willst du damit vermitteln?

 

 


Netzwerke / Social Media

Je nach Interessen und Fähigkeiten eignet sich die eine oder andere Plattform besser, um diese Informationen zu streuen. Es gibt die bekannten Social Media Netzwerke, die eine grosse Anhängerschaft haben, aber auch kleinere spezialisiertere Kanäle. Zu Beginn gilt es herauszufinden, wen man überhaupt erreichen will: wer ist das Zielpublikum und wo ist dieses unterwegs? Wenn man weiss, in welche berufliche Richtung es gehen soll, informiert man sich am besten bei den Berufsleuten über allfällige spezifische Netzwerke und positioniert sich nebst den üblichen Kanälen auch dort.

 

 

LinkedIn (International) / Xing (deutschsprachiger Raum): Berufsnetzwerke, CV.

Eigenen Lebenslauf online stellen und Netzwerk mit anderen Berufspersonen aufbauen. Firmen posten ihre offene Stellen, und bei Pofilmatch werden entsprechende Vorschläge an Interessenten verschickt. Auch die Möglichkeit sich an Diskussionen zu beteiligen oder Beiträge zu posten und zu kommentieren.

>> Regeln Berufsnetzwerke

 

Berufsspezifische Plattformen

>> https://kleio.com (Kunstportfolio)

Kleio ist ein digitales Arbeitsarchiv für Kunstschaffende. Stelle eine Auswahl Deines Schaffens auf kleio online, und schon hast Du Deine persönliche Website. Im Arbeitsarchiv kann ein Gesamtwerk archivieren werden. Sind die Originaldateien einmal hoch geladen, können sie einfach und schnell genutzt werden. Umfassend und von jedem Arbeitsplatz aus. Welche Künstler arbeiten an was und wo? Galeristen, Stiftungen, Kuratoren wollen sich informieren, Kunstschaffende möchten sich vernetzen. Auf kleio können sie es. Und tun sie es.

Beispiele: Kleio Silvia Popp / Kleio Sabine Hagmann


Storytelling

Storytelling ist die Art eine Geschichte lebendig zu erzählen und die Aufmerksamkeit und Konzentration anderer Menschen leichter zu gewinnen. Die Zuhörenden versetzen sich in die Geschichte und können sie besser erfassen. In der Werbung, bei Firmenauftritten und Vorträgen wird diese Methode angewandt, um das Publikum mit seiner Geschichte, seiner Botschaft zu fesseln.

Absicht Storytelling (Information anschaulich darstellen)
Wissen und Informationen optimal zu vermitteln und anderen im Gedächtnis zu verankern. Für viele Menschen werden Kenntnisse über Produkte, Daten und Prozesse immer wichtiger. Immer mehr buhlen um die Aufmerksamkeit des Publikums. Und immer schwieriger wird es auch, komplexe Informationen verständlich und passend zu verpacken. Storytelling ist eine Methode, die versucht, Informationen zu vereinfachen und sie anschaulich darzustellen. Die gewünschte Botschaft soll einfacher im Gedächtnis verankert werden.

Ablauf Storytelling (Person, Problem, Lösung)
Jede Geschichte hat bestimmte Merkmale, die sie zur Geschichte machen. In der Regel hat jede Geschichte eine Person oder mehrere Personen, mit einem Ereignis oder Problem, das gelöst oder nicht gelöst werden soll. Die Anbindung an die Geschichte findet anhand Emotionen (Begeisterung, Mitgefühl etc.) statt und sind der Schlüssel zum erfolgreichen Storytelling. Gute Storys sorgen für Identifikation und bleiben lange im Gedächtnis haften. 


Aufgabe 

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